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Treppenhausreinigung: Welches Intervall braucht Ihre Wohnanlage wirklich?

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HG Hausmeisterservice & Gebäudereinigung
Gebäudereinigung Treppenhaus Hausverwaltung

Die häufigste Frage, die uns Hausverwaltungen bei der Erstbesichtigung stellen, lautet: „Wie oft muss das Treppenhaus eigentlich gereinigt werden?” Eine allgemeingültige Zahl gibt es nicht – wohl aber klare Kriterien, an denen sich das richtige Intervall festmachen lässt.

Die vier Faktoren, die den Turnus bestimmen

Anzahl der Parteien. Ein Achtfamilienhaus produziert mehr Laufschmutz als ein Dreiparteienhaus. Als grobe Orientierung: Bis etwa sechs Wohneinheiten reicht in vielen Objekten ein 14-tägiger Turnus, darüber wird wöchentlich sinnvoll.

Lage des Eingangs. Liegt der Hauseingang direkt an einer viel befahrenen Straße oder an einem unbefestigten Weg, kommt deutlich mehr Feinstaub und Split ins Haus. Objekte an Durchgangsstraßen in Heidelberg oder Leimen brauchen fast immer einen kürzeren Turnus als Häuser in einer Anliegerstraße.

Bodenbelag. Naturstein und Fliesen verzeihen längere Intervalle, heller Kunststein und Linoleum zeigen jeden Schuhabdruck. Bei hellen Belägen lohnt sich eher eine häufigere Unterhalts- reinigung als eine seltene, dafür aggressive Grundreinigung.

Nutzung. Wohnhaus, Praxis oder gemischtes Objekt macht einen großen Unterschied. Sobald Publikums- verkehr dazukommt – Arztpraxis, Kanzlei, Ladengeschäft im Erdgeschoss – ist wöchentlich meist die Untergrenze.

Was in einen belastbaren Reinigungsplan gehört

Ein Reinigungsplan, der später keine Diskussionen auslöst, benennt nicht nur die Frequenz, sondern auch den Umfang. Bewährt hat sich diese Aufteilung:

Bei jedem Turnus: Treppenläufe und Podeste nass wischen, Handläufe feucht abwischen, Eingangsbereich und Fußmatten, Aufzugkabine, Sichtkontrolle der Beleuchtung.

Monatlich: Briefkastenanlage, Kellerabgang, Geländerstäbe, Fensterbänke im Treppenhaus, Spinnweben in Ecken und Deckenbereichen.

Vierteljährlich: Treppenhausfenster innen, Türblätter und Zargen, Heizkörper im Hausflur, Kellergänge.

Zweimal jährlich: Grundreinigung mit Maschine, Fenster außen, Tiefgaragen-Zufahrt.

Der häufigste Fehler: Frequenz senken statt Umfang klären

Wenn eine Eigentümerversammlung Kosten senken will, ist der erste Reflex meist, die Frequenz zu halbieren. Das führt in der Praxis fast immer zu Beschwerden – der Schmutz ist ja nicht weg, er wird nur sichtbarer. Sinnvoller ist es, den Turnus zu halten und stattdessen die monatlichen und vierteljährlichen Zusatzleistungen zu strecken. Das Haus wirkt weiterhin gepflegt, die Ersparnis ist in der Summe vergleichbar.

Was Sie vom Dienstleister verlangen sollten

Ein seriöses Angebot enthält immer: die genaue Leistungsliste je Turnus, den Festpreis pro Monat, den benannten Ansprechpartner und eine Regelung für Beanstandungen. Wir arbeiten mit Nachbesserung innerhalb von 24 Stunden – wer eine Reklamation aussitzt, hat den Auftrag nicht verdient.

Sinnvoll ist außerdem eine Reinigungskontrolle im Hausflur, auf der der Einsatz abgezeichnet wird. Für Verwaltungen ist das der einfachste Nachweis gegenüber Eigentümern, wenn in der Eigentümerversammlung Fragen aufkommen.

Wie wir vorgehen

Wir schauen uns das Objekt an, zählen Wohneinheiten und Etagen, messen die zu reinigenden Flächen und schlagen daraufhin einen Turnus vor – nicht umgekehrt. Sie bekommen einen Plan mit Frequenz, Leistungen und Festpreis, den Sie einer Eigentümerversammlung vorlegen können.

Wenn Sie unsicher sind, welcher Turnus für Ihr Objekt in Heidelberg, Sandhausen oder Umgebung passt: Rufen Sie an, wir schauen es uns gemeinsam an.

Unterstützung von uns?

Wenn Sie eine Frage zu Hausmeisterservice oder Gebäudereinigung haben oder einen Termin buchen möchten, helfen wir gern weiter. Wir sind in Heidelberg und Umgebung im Einsatz.